Bundeskongress 2017: „Gesundheit für Alle“
Antibiotikaresistenzen, Impfen, Epidemien – Ärzte im Öffentlichen Gesundheitsdienst haben viele Aufgaben. Sie drängen auf mehr Stellen.
MÜNCHEN. Egal ob beim Ausbau des Impfschutzes oder im Kampf gegen Antibiotikaresistenzen – der alte WHO-Leitgedanke „Gesundheit für Alle“ ist aktueller denn je. Das betonte Dr. Andreas Zapf, Präsident des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), beim Kongress des Bundesverbandes der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD).
Allerdings kämpft der ÖGD auch mit anhaltenden Problemen. So kritisierte die BVÖGD-Vorsitzende Dr. Ute Teichert den wachsenden Personal- und Stellenmangel. Sie verwies auf das Beispiel Berlin, dort waren zuletzt von 315 Stellen 43 unbesetzt. Nach Angaben des Verbands komme der ÖGD bei Krisen – wie bei EHEC-, Vogel- oder Schweinegrippeausbrüchen – schnell an seine Kapazitätsgrenzen.
Aber auch alltägliche Aufgaben wie Impfberatung, Impfschutz bei Kindern, Unterbringung von psychisch Kranken oder die Sicherstellung der Trinkwasserüberwachung könnten nicht mehr überall zureichend bewältigt werden.
Impfberatung oder Gutachtenerstellung an Hausärzte weiterzugeben, wie es inzwischen teilweise geschehe, sei keine dauerhafte Lösung. Es träfen immer öfter Beschwerden von niedergelassenen Ärzten ein, die über die zeitliche Belastung klagten. Teichert lobte, dass sich die Gesundheitsminister aller Bundesländer jüngst für Verbesserungen bei Gesundheitsämtern ausgesprochen hätten. „Es gilt, das jetzt in die Praxis umzusetzen“, forderte sie.
Dass in Bayern auf Bestreben des des bayerischen Gesundheitsministeriums im vergangenen Jahr 94 neue Arztstellen im ÖGD etabliert wurden, sei ein richtiger Schritt. Damit gibt es bayernweit nach Angaben des Ministeriums rund 400 Ärzte im ÖGD– bundesweit sind es rund 2500.
Zudem haben das LGL und die Ludwig-Maximilians-Universität drei Brückenprofessuren für das Fachgebiet Öffentliches Gesundheitswesen eingerichtet. Einen eigenen Lehrstuhl gebe es bisher bundesweit nicht, kritisierte Teichert. Im Medizinstudium fehle es an Möglichkeiten, das Aufgabenfeld kennenzulernen. Es müsse mehr Angebote wie in Frankfurt am Main geben, wo Studierende beim Gesundheitsamt einen Teil ihres Praktischen Jahres absolvieren können.
Ähnlich äußerte sich Professor Caroline Herr, Präsidentin der Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin (GHUP), für ihr Fachgebiet. Zwar gebe es bundesweit einige Lehrstühle für Hygiene, aber keinen in Bayern. Die vorhandenen Institute seien oft einseitig auf klinische Themen festgelegt. Umwelteinflüsse, wie beispielsweise die Gesundheitsfolgen technischer Innovation, würden bisher kaum berücksichtigt. (cmb)
Quelle: Ärztezeitung vom 10.05.2017 – Von Christina Bauer
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Spandau. Laut Senatsgesundheitsverwaltung ist der Personalmangel in den Gesundheitsämtern besonders gravierend.
In Spandau fehlen sieben Ärzte – so viele wie seit Jahren nicht.
Berlins Gesundheitsämtern mangelt es an Ärzten. Laut Senatsgesundheitsverwaltung sind derzeit 43 von 315 Planstellen unbesetzt. In Spandau ist die Zahl der vakanten Stellen besonders hoch. Sieben sind hier momentan unbesetzt. Dem Gesundheitsamt fehlen unter anderem drei Kinderärzte, ein Impfarzt sowie ein Kinder- und Jugendpsychiater.Damit habe sich in Spandau die Situation dramatisch zugespitzt, bestätigt Gudrun Widders. Die Jahre zuvor seien drei bis fünf Stellen unbesetzt gewesen. Gudrun Widders ist die Vize-Vorsitzende des Landesverbandes der Ärztinnen und Ärzte des öffentlichen Gesundheitsdienstes der Länder Brandenburg und Berlin und Spandaus Amtsärztin.
Das Land muss die Bezahlung der Fachärzte deutlich verbessern
Die Folgen des Personalmangels sind fast überall spürbar. Eltern müssen längere Wartezeiten in Kauf nehmen, etwa beim Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst. Mitarbeiter sind überlastet, haben weniger Zeit, müssen aber mehr Familien betreuen. Bestimmte Aufgaben kann das Gesundheitsamt teilweise nicht in vollem Umfang erfüllen. Dazu gehören die Überprüfung des Impfschutzes von Kita-Kindern oder der Hygienevorschriften in Kliniken und Praxen, Kosmetiksalons oder Tattoo-Studios. Gründe für die Personalnot sind der altersbedingte Weggang, zu wenige Bewerber und konkurrierende Bezirke, die ebenfalls händeringend suchen. Wesentlich aber ist die schlechtere Bezahlung im öffentlichen Gesundheitsdienst. „Mit Klinikärzten können wir nicht konkurrieren“, sagt Gudrun Widders. So verdiene ein Facharzt im Gesundheitsamt 1000 bis 1500 Euro weniger als sein Kollege in der Uniklinik. Widders ist sich mit Gesundheitsstadtrat Frank Bewig (CDU) einig: „Das Land muss die Tarife anpassen, damit der öffentliche Gesundheitsdienst attraktiver wird.“ Die Gesundheitsverwaltung will bei den kommenden Haushaltsverhandlungen Verbesserungen durchsetzen. uk
Quelle: Berliner Woche vom 22.04.2019
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Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Thüringen hat Land und Kommunen aufgefordert, den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) zu stärken.
Die KV warnte, vielerorts seien Gesundheitsämter nur noch eine „formale Hülle mit wenigen Verwaltungsmitarbeitern“. Land und Kommunen suchten mittlerweile für einzelne Aufgaben des ÖGD sogar nach Vertretungsärzten. „Wenn wir auf Dauer die ärztlichen Aufgaben des Öffentlichen Gesundheitsdienstes miterledigen müssen, geht das am Ende zulasten unserer eigentlichen Aufgabe, der Versorgung der gesetzlich versicherten Patienten in Thüringen“, warnte die erste Vorsitzende der KV Thüringen, Dr. med. Annette Rommel. Sie appellierte an Land und Kommunen, den ÖGD „personell, finanziell und materiell so auszustatten, dass er seine Aufgaben wieder selbst erledigen kann.“
Erst Anfang des Jahres hatte die Landesregierung in Thüringen angekündigt, den Kommunen bei der Besetzung offener Amtsarztstellen und der Qualifizierung von Ärzten zu helfen. Die Bezahlung von Amtsärzten sei aber letztlich eine Sache von Tarifverhandlungen. Bereits 2014 auf dem Deutschen Ärztetag war vor einem Ausbluten des ÖGD gewarnt worden.
Quelle: hit/ Deutsches Ärzteblatt – Dtsch Arztebl 2017; 114(15) (14.04.2017)
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Hinweis zur Sendung des MDR: Bei über 18.000 Deutschen wurde dieses Jahr Grippe diagnostiziert. Kliniken sind überlastet, öffentliche Einrichtungen wie Banken und Ämter müssen tageweise schließen. Aber auch Masern und TBC breiten sich wieder aus.
Thema: Grippe, Masern, TBC – Die unterschätzte Gefahr
Die Grippe wütet in Deutschland. Dieses Mal mit Zehntausenden Erkrankten so heftig, dass das öffentliche Leben davon beeinträchtigt ist. Krankenhäuser sind überlastet, sodass OPs verschoben werden müssen, der Nahverkehr läuft eingeschränkt und öffentliche Einrichtungen wie Arbeitsämter und Banken müssen tageweise schließen. Wie konnte sich die Grippe trotz vorhandener Impfung so stark ausbreiten?
Aber nicht nur sie ist auf dem Vormarsch. Eigentlich als „besiegt“ geltende Infektionskrankheiten wie Masern, Keuchhusten und TBC sind in unseren Breiten wieder angekommen. Wie konnte das passieren? Fachleute warnen, dass unser Gesundheitssystem nicht ausreichend auf den Ernstfall vorbereitet ist. Es sei nur eine Frage der Zeit ist, bis wir von größeren Seuchen heimgesucht werden. Bei Ebola und EHEC war es demnach eher Glück, dass es uns nicht schlimmer getroffen hat.
Welche Bedrohungen bestehen aktuell? Wo gibt es Defizite in der staatlichen Vorsorge und Betreuung? Und was kann der Einzelne selbst tun, um sich zu schützen?
Am Montag ab 22:05 Uhr diskutieren im MDR u.a. die Bundesvorsitzende des BVÖGD, Frau Dr. Ute Teichert in der Sendung „Fakt ist!“
Ute Teichert:
„Wir sparen seit langem am öffentlichen Gesundheitsdienst. Da brauchen wir uns nicht wundern, wenn im Notfall unser System nicht funktioniert.“
Die Sendung in der Mediathek.
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Deutsches Ärzteblatt
Ein Appell der Gesundheitsministerkonferenzan die Kommunen: Der Öffentliche Gesundheitsdienst soll ein besseres Image und Ärzte bessere Gehälter bekommen.
Eine gute Atmosphäre und viele einstimmige Beschlüsse: Auf der diesjährigen Gesundheitsministerkonferenz (GMK) der 16 Länder-Ressortchefs in Rostock-Warnemünde soll es nach Auskunft von SPD- und auch CDU-geführten Ministerien wenig strittige Diskussionen gegeben haben. Einig war man sich bei der Stärkung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) sowie bei der klaren Positionierung zum künftigen Medizinstudium im Masterplan 2020 (siehe folgende Artikel).
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Die Länderminister forderten die Kommunen auf, die Gehälter der Ärzte im ÖGD entsprechend anzupassen. „Die GMK sieht die Notwendigkeit, die Perspektiven für den ÖGD neu zu bestimmen und auf allen politischen Ebenen die Grundlagen für die Gewinnung qualifizierter, motivierter Fachkräfte zu verbessern“, heißt es in dem Beschluss. Darin bekräftigen die Minister auch ihre Forderungen der vergangenen Konferenzen, die Ärzte im ÖGD „nach arztspezifischen tariflichen und besoldungsrechtlichen Regelungen für angestellte und beamtete Ärztinnen und Ärzte im ÖGD in Anlehnung an die Vergütung in Krankenhäusern“ zu entlohnen. „Natürlich hören wir von den Kommunen, dass eine höhere Bezahlung in den kommunalen Haushalten oft nicht möglich ist. Gleichzeitig muss man sehen, welche wichtige Rolle der ÖGD für die Gesundheit der Bevölkerung übernimmt“, erklärte die diesjährige GMK-Vorsitzende Birgit Hesse (SPD), Gesundheitsministerin von Mecklenburg-Vorpommern.
Zur Gewinnung von mehr Fachärzten im ÖGD habe beispielsweise Hamburg in einigen Bereichen bereits damit begonnen, Klinikgehälter zu zahlen, berichtete die Hamburger Senatorin für Gesundheit, Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) als Sprecherin der SPD-geführten Länder. Das wirke bereits, so Prüfer-Storcks. Um strukturell mehr Ärzte für den ÖGD zu gewinnen, sollte nach Ansicht der Länderminister seitens der Bundesärztekammer geprüft werden, inwieweit „bestimmte Weiterbildungsordnungen in somatischen Bereichen über die bisher bestehenden Möglichkeiten hinaus“ auch für den ÖGD verankert werden können. Auch sollte es mehr Famulaturen für Studenten im ÖGD geben, damit der Dienst ein Teil des Medizinstudiums wird. „Außerdem muss stärker dafür geworben werden, dass der ÖGD sich besser mit Beruf und Familie vereinbaren lässt als eine Tätigkeit im Krankenhaus“, so Hesse. Der Marburger Bund forderte die Länderminister auf, „den Worten nun auch Taten folgen zu lassen.“ Rudolf Henke, 1. Vorsitzender des Marburger Bundes, erklärte: „Ohne politische Unterstützung der Länder und Kommunen wird der tarifpolitische Konflikt mit den kommunalen Arbeitgeberverbänden aber kaum zu lösen sein.“
Auf der Tagesordnung der diesjährigen GMK stand auch die Versorgung von Flüchtlingen. Hier dankten die Länderminister den Mitarbeitern des Gesundheitswesens sowie den ehrenamtlichen Helfern. In Zukunft wollen sich die Länder verstärkt über Erfahrungen in der Versorgung von Flüchtlingen austauschen. Dazu soll es eine Informationsplattform der Länderministerien geben.
Bei der Strategie zum weiteren Aufbau einer Telematikinfrastruktur sind sich die Länder einig, dass die bestehenden Netze, wie beispielsweise das sichere Netz der KVen (SNK), „möglichst in ihrer Gesamtheit und mit allen enthaltenen Diensten in eine künftige Telematikinfrastruktur migrierbar“ sein müssten. Außerdem wollen sich die Länder dafür einsetzten, dass „Parallelstrukturen vermieden und gemeinsam mehr E-Health-Anwendungen in der Regelversorgung“ ankommen, heißt es in dem Beschluss zur Telematikstrategie.
Auf der zweitägigen Sitzung in Warnemünde diskutierten die Länderminister zudem über die Neuordnung des Heilpraktikerrechts sowie zum Nationalen Pandemieplan, zur Impfstoffsicherung der Bevölkerung und zur Europäischen Gesundheitspolitik. Im kommenden Jahr hat Bremen den Vorsitz der GMK.
Rebecca Beerheide
Dtsch Arztebl 2016; 113(27-28): A-1293 / B-1085 / C-1069
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„Den guten Worten müssen jetzt dringend Taten folgen. Mit reinen Absichtserklärungen ist den Ärztinnen und Ärzten im Öffentlichen Gesundheitsdienst nicht geholfen. Es muss der politische Wille vorhanden sein, die tarifvertragliche Situation zu verbessern“ appellierte Rudolf Henke, 1. Vorsitzender des Marburger Bundes, an Länder und Kommunen, die Ärztinnen und Ärzte im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) endlich besser zu bezahlen und ihren ärztlichen Kollegen in den Krankenhäusern gleichzustellen.
Berichten zufolge haben die Gesundheitsminister der Länder auf ihrer Konferenz in Rostock vereinbart, den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) zu stärken. Sorgen bereitet den Ministern die zunehmende Personalknappheit. Die Anzahl der Ärzte im ÖGD ist in den vergangenen 20 Jahren um etwa ein Drittel auf aktuell rund 2.500 zurückgegangen.
Die Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Birgit Hesse, wies darauf hin, dass das Gehalt der Ärzte in Gesundheitsämtern immer noch deutlich unter dem von Klinikärzten liege. Berechnungen des Marburger Bundes haben ergeben, dass die Gehälter der Ärzte im ÖGD zwischen 10 und 20 Prozent unter dem tarifüblichen Niveau angestellter Ärzte in kommunalen Krankenhäusern rangieren. Fachärzte im öffentlichen Gesundheitsdienst verdienen pro Monat mehrere Hundert Euro weniger als ihre Kollegen in einem kommunalen Krankenhaus. „Wir sind bereit, erneut mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände über eine tarifvertragliche Regelung zu sprechen, die die Lücke zwischen ÖGD und Klinik schließt. Ohne politische Unterstützung der Länder und Kommunen wird der tarifpolitische Konflikt aber kaum zu lösen sein. Wenn die Gesundheitsminister der Länder es ernst meinen mit ihrem Vorhaben, die Ärzte im ÖGD besser zu stellen, dann müssen sie ihrer Verantwortung im vollen Umfang gerecht werden und auch mit den Kabinettskollegen in den Finanzministerien der Länder Einvernehmen erzielen“, forderte Henke.
Die Tätigkeit von Ärzten im Öffentlichen Gesundheitsdienst sei ebenso wie die anderer Ärzte von hoher Verantwortung geprägt. Es werde häufig außer Acht gelassen, dass ohne den ÖGD die medizinische Betreuung sozial benachteiligter, psychisch kranker, traumatisierter und wohnungsloser Menschen ins Schleudern geriete. Zuletzt habe die medizinische Versorgung der Geflüchteten vor Augen geführt, wie groß der Beitrag der Gesundheitsämter für das Allgemeinwohl ist. „Die Ärztinnen und Ärzte im Öffentlichen Gesundheitsdienst leisten bei der Gefahrenabwehr, dem Infektionsschutz, bei schulischen Eingangsuntersuchgen und der Gesundheitsförderung unschätzbare Dienste. Diese Arbeit muss sich endlich materiell in angemessenen Tarifen niederschlagen, die dem Niveau der Ärztegehälter in Krankenhäusern entsprechen“, forderte Henke.
Die Gehaltsunterschiede zwischen ÖGD- und Klinikärzten ergeben sich aus unterschiedlichen Tarifregelungen. Für Ärzte in kommunalen Krankenhäusern gilt der vom Marburger Bund mit der VKA ausgehandelte eigenständige Tarifvertrag, Ärzte in Gesundheitsämtern werden nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) bezahlt.
Quelle: Seiten des Marburger Bundes …
(30.06.2016)
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