Einladung zum 17. Kongress für Krankenhaushygiene
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren,
Im Namen des Vorstandes unserer Fachgesellschaft, der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH), möchte ich Sie herzlich zu unserem, alle zwei Jahre stattfindenden, Kongress für Allgemeine und Krankenhaus-Hygiene vom 12. – 15.5.2024 nach Bonn einladen.
Der Kongress findet diesmal in der Bundesstadt Bonn, weit im Westen unseres Landes, in der Nähe des oberen Mittelrheintales als Weltkulturerbe zwischen Koblenz und Bingen in der schönsten Jahreszeit statt. Einerseits ist dies neben der Schönheit der Region und der geschichtlichen Bedeutung von Bonn als ehemaliger Bundeshauptstadt auf die sehr gute Verfügbarkeit eines geeigneten Kongresszentrums am Ufer des Rheins zurückzuführen, andererseits aber sollte vielen Kolleginnen und Kollegen in der Hygiene aus den großen Ballungszentren im Westen die Möglichkeit zur Teilnahme aufgrund der räumlichen Nähe gegeben werden.
Wir haben uns bewusst für einen Kongress ausschließlich in Präsenz entschieden, um einerseits die persönliche Begegnung und den Austausch zu pflegen, wie auch den Besuch der Industrie- Ausstellung mit hierdurch ermöglichten Informationen vor Ort zu neuen Entwicklungen auf dem Gebiet der Hygiene zu gewährleisten.
Wir werden die Vielzahl von Themen in der Krankenhaushygiene, aber auch der allgemeinen Hygiene, in Vorträgen und Veranstaltungen behandeln, die unseren Hygienealltag bestimmen. Und wir hoffen, hierbei Anregungen zu deren Lösungen zu geben.
Schwerpunkte des Kongresses werden sein:
- Ambulante Praxen
- Antibiotic Stewardship
- Antiseptik
- Arbeitsschutz und Hygiene
- Aufbereitung von Medizinprodukten
- Ausbruchmanagement
- Green Hospital
- Hygieneausbildung
- Hygiene in der Pflege
- Hygiene in Krieg und Naturkatastrophen
- Hygiene für Patienten
- Hygiene Medial
- Krankenhausbau
- Medizindidaktik
- MRE-Strategien
- Neonatologie, Hämatoonkologie, Intensivtherapie
- Neue Empfehlungen der KRINKO
- Öffentlicher Gesundheitsdienst
- One Health
- Patient Empowerment
- Rehabilitationskliniken, Alten- und Pflegeheime
- Reinigung und Flächendesinfektion
- Rettungsdienst
- Sicheres Krankenhaus
- Umwelthygiene
- Vision „Null-Infektion“
- Wasser als Infektionsreservoir und Anforderungen an die Wasserversorgung
- Zahnmedizin
Wir laden Sie herzlich ein, am Kongress teilzunehmen und ebenso möchten wir Sie
ermutigen, selbst Vorträge mit ihren Erfahrungen oder Poster vorzustellen.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen und sind sicher, einen interessanten Kongress in einer schönen Umgebung und mit einem interessanten Rahmenprogramm gemeinsam mit Ihnen gestalten zu können.
Ihr
Prof. Dr. med. Dr. h.c. M. Exner
(Präsident der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene)
BVÖGD und BZÖG Bundeskongress vom 4. bis 6. April in Kassel
Mit über 1.100 Teilnehmern hat der Bundeskongress von BVÖGD und BZÖG in Kassel in diesem Jahr einen neuen Teilnehmerrekord erreicht. So viele Fachleute aus allen Teilen des ÖGD und auch Studenten kamen bisher noch nicht zusammen.
Wir freuen uns über die große Resonanz! Wir bedanken uns bei allen Teilnehmer des Kongress. Ganz besonders danken wir allen, die an der Organisation beteiligt waren. Ein ganz besonderer Dank gilt dem Team des Gesundheitsamt Kassel mit Frau Dr. Karin Müller und den 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern allen Teilnehmern das Gefühl gegeben haben willkommen zu sein.
Wir waren gerne in Kassel zu Gast!
Zu den Kongressen des BVÖGD und BZÖG finden Sie weiterführende Informationen auf kongress-bvoegd.de finden !
Jobbörse
Nach der guten Resonanz im letzten Jahr in Osnabrück bietet der BVÖGD auf dem Kongress wieder eine Jobbörse an.
In eine Online-Formular können Stellenangebote und auch -gesuche eintragen. Bitten nutzen Sie dieses Formular da wir planen die Stellenangebote nach dem Kongress auch online auf dieser Homepage einzustellen.
Der Kongress 2019 in Kassel hatte den Titel
„Der Öffentliche Gesundheitsdienst – Mitten in der Gesellschaft“
Das Video vom Kongress 2018 mit der Einladung für Kassel 2019 gibt Ihnen einen guten Eindruck!
Neben dem Programm für Amtsärzte gab es auch zusätzliche Fortbildungstage für die eine eigene Anmeldung notwendig ist.
Die Teilnahme an den Workshops für Hygieneinspektoren/innen, Gesundheitsaufseher/innen und Hygieneingenieure/innen am Donnerstag sowie für die sozialmedizinischen Assistenten/innen und medizinischen Fachangestellten am Freitag ist kostenlos.
Eine zusätzliche Kongresskarte ist nicht erforderlich, eine Anmeldung ist jedoch zwingend erforderlich.
Ihre Anmeldung für ausschließlich diese Programmteile nehmen Sie bitte per E-Mail vor:
Hygieneinspektoren/innen, Gesundheitsaufseher/innen und Hygieneingenieure/innen
am Donnerstag, den 4. April 2019 – Anmeldung über:
- Herr Klaus Baritz, Vorsitzender des Landesverbandes Hessischer Hygieneinspektoren e.V., klaus.baritz@schwalm-eder-kreis.de oder
- Frau Nina Rohrbach, Geschäftsführerin des Landesverbandes Hessischer Hygieneinspektoren e.V., nina.rohrbach@hef-rof.de
Informationen zu dieser Fortbildung finden Sie im Programmheft auf Seite 22.
Sozialmedizinische Assistenten/innen und medizinische Fachangestellte
am Freitag, den 5. April 2019 – Anmeldung bei:
- Frau Petra Haas, kinderundjugendgesundheit@kassel.de
Informationen zu dieser Fortbildung finden Sie im Programmheft auf Seite 26.
Forum MRE (Multiresistente Erreger)
Sicher ein Highlight war das Forum MRE, das erstmals vom der BVÖGD auf seinem Kongress 2019 in Kassel am Fr. 05.4.2019 von 9.00 – 12.30 Uhr (Raum: Kolonnade 6) ausgerichtet wurde.
Hier wurden interessante und innovative Beispiele, Ergebnisse und Projekte zum Thema: Multiresistente Erreger vorgestellt.
Ansprechpartner für das Forum MRE ist Hr. Jürgen Krahn.
Reisemedizin Satelliten-Symposium
Im Anschluss an den Kongress fand, wie auch in den letzten Jahren, am Samstag, den 6. April 2019 ein Reisemedizin Satellitensymposium statt, das von der Deutsche Fachgesellschaft Reisemedizin ausgerichtet wurde.
Das aktuelle Programm finden sie auf der Seite der Deutschen Fachgesellschaft Reisemedizin (PDF-Datei).
Bei der Kongressorganisation wurde der BVÖGD unterstützt von der Firma
m:con – mannheim:congress GmbH
Ansprechpartner:
Roman Kopf
Project Management & Development
Rosengartenplatz 2
68161 Mannheim
Tel: 0621 4106 372
Fax: 0621 4106 80372
Mail: roman.kopf@mcon-mannheim.de
FSA:
Der 69. Wissenschaftlicher Kongress des BVÖGD und des BZÖGD 2018 wird teilweise industriefinanziert.
Wir informieren an dieser Stelle rechtzeitig über die finanzielle Unterstützung der Industrie gemäß deren Mitgliedschaft im FSA e.V. (Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie e.V.), im AKG e.V. (Arzneimittel und Kooperation im Gesundheitswesen) oder weil die Unternehmen die Veröffentlichung genehmigt haben.
Eröffnungsreden des 66. Kongress von BVÖGD und BZÖG
Während der Eröffnungsfeier des 66. Wissenschaftlichen Bundeskongresses von BVÖGD und BZÖG in Reutlingen 2016 sprachen die Gesundheitsministerin des Landes Baden-Württemberg Frau Ministerin Katrin Altpeter und der Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit Herr Lutz Stroppe jeweils ein Grußwort.
Die Reden können Sie hier nachlesen:
(28.04.2016)
Öffentlicher Gesundheitsdienst schlägt Alarm
ROSTOCK. Der Bundesverband der Ärzte im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) schlägt Alarm: Ein permanenter Stellenabbau und die Alterung der Amtsärzte bedrohten die Gesundheit vieler Menschen in Deutschland.
Schon heute könnten die Aufgaben nur noch unvollständig erfüllt werden, sagte die Verbandsvorsitzende Dr. Ute Teichert am Donnerstag zum Auftakt des 65. wissenschaftlichen Verbandskongresses in Rostock.
Die Situation werde durch einen permanenten Aufgabenzuwachs verschärft.
Den Angaben der Veranstalter zufolge gibt es in Deutschland knapp 400 Gesundheitsämter, in denen rund 17.000 Mitarbeiter beschäftigt sind.
Zu deren Aufgaben gehören etwa Schuluntersuchungen, Impfungen oder die Überwachung der Krankenhaushygiene. Aber auch Tattoo- und Piercingstudios werden von den Ämtern kontrolliert.
Seit 1995 sei die Zahl der Ärzte in den Gesundheitsämtern um 33 Prozent auf 2528 im Jahr 2014 zurückgegangen. Von diesen seien heute schon 85 Prozent über 50 Jahre alt.
Gleichzeitig sei die Nachwuchsgewinnung wegen der niedrigen Gehälter enorm schwierig.
Der Gehaltsverlust beim Wechsel von der Klinik ins Amt liege bei rund 1000 Euro monatlich. „Da tut sich auch nichts“, bedauerte Teichert. (dpa)