BVÖGD und BZÖG Bundeskongress vom 4. bis 6. April in Kassel

Kongress im Palais - Kassel

Mit über 1.100 Teilnehmern hat der Bundeskongress von BVÖGD und BZÖG in Kassel in diesem Jahr einen neuen Teilnehmerrekord erreicht. So viele Fachleute aus allen Teilen des ÖGD und auch Studenten kamen bisher noch nicht zusammen.

Wir freuen uns über die große Resonanz! Wir bedanken uns bei allen Teilnehmer des Kongress. Ganz besonders danken wir allen, die an der Organisation beteiligt waren. Ein ganz besonderer Dank gilt dem Team des  Gesundheitsamt Kassel mit Frau Dr. Karin Müller und den 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern allen Teilnehmern das Gefühl gegeben haben willkommen zu sein.

Wir waren gerne in Kassel zu Gast!


Zu den Kongressen des BVÖGD und BZÖG finden Sie weiterführende Informationen auf kongress-bvoegd.de finden !

Jobbörse

Nach der guten Resonanz im letzten Jahr in Osnabrück bietet der BVÖGD auf dem Kongress wieder eine Jobbörse an.
In eine Online-Formular können Stellenangebote und auch -gesuche eintragen. Bitten nutzen Sie dieses Formular da wir planen die Stellenangebote nach dem Kongress auch online auf dieser Homepage einzustellen.

Der Kongress 2019 in Kassel hatte den Titel

„Der Öffentliche Gesundheitsdienst – Mitten in der Gesellschaft“

Das Video vom Kongress 2018 mit der Einladung für Kassel 2019 gibt Ihnen einen guten Eindruck!


Neben dem Programm für Amtsärzte gab es auch zusätzliche Fortbildungstage für die eine eigene Anmeldung notwendig ist.

Die Teilnahme an den Workshops für Hygieneinspektoren/innen, Gesundheitsaufseher/innen und Hygieneingenieure/innen am Donnerstag sowie für die sozialmedizinischen Assistenten/innen und medizinischen Fachangestellten am Freitag ist kostenlos.
Eine zusätzliche Kongresskarte ist nicht erforderlich, eine Anmeldung ist jedoch zwingend erforderlich.

Ihre Anmeldung für ausschließlich diese Programmteile nehmen Sie bitte per E-Mail vor:

Hygieneinspektoren/innen, Gesundheitsaufseher/innen und Hygieneingenieure/innen

am Donnerstag, den 4. April 2019 – Anmeldung über:

Informationen zu dieser Fortbildung finden Sie im Programmheft auf Seite 22.

Sozialmedizinische Assistenten/innen und medizinische Fachangestellte

am Freitag, den 5. April 2019 – Anmeldung bei:

Informationen zu dieser Fortbildung finden Sie im Programmheft auf Seite 26.


Forum MRE (Multiresistente Erreger)

Sicher ein Highlight war das Forum MRE, das erstmals vom der BVÖGD auf seinem Kongress 2019 in Kassel am Fr. 05.4.2019 von 9.00 – 12.30 Uhr (Raum: Kolonnade 6) ausgerichtet wurde.

Hier wurden interessante und innovative Beispiele, Ergebnisse und Projekte zum Thema: Multiresistente Erreger vorgestellt.

Ansprechpartner für das Forum MRE ist Hr. Jürgen Krahn.


Reisemedizin Satelliten-Symposium

Im Anschluss an den Kongress fand, wie auch in den letzten Jahren, am Samstag, den 6. April 2019 ein Reisemedizin Satellitensymposium statt, das von der Deutsche Fachgesellschaft Reisemedizin ausgerichtet wurde.
Das aktuelle Programm finden sie auf der Seite der Deutschen Fachgesellschaft Reisemedizin (PDF-Datei).


Bei der Kongressorganisation wurde der BVÖGD unterstützt von der Firma

m:con – mannheim:congress GmbH
Ansprechpartner:
Roman Kopf
Project Management & Development
Rosengartenplatz 2
68161 Mannheim
Tel: 0621 4106 372
Fax: 0621 4106 80372
Mail: roman.kopf@mcon-mannheim.de


FSA:

Der 69. Wissenschaftlicher Kongress des BVÖGD und des BZÖGD  2018 wird teilweise industriefinanziert.
Wir informieren an dieser Stelle rechtzeitig über die finanzielle Unterstützung der Industrie gemäß deren Mitgliedschaft im FSA e.V. (Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie e.V.), im AKG e.V. (Arzneimittel und Kooperation im Gesundheitswesen) oder weil die Unternehmen die Veröffentlichung genehmigt haben.

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Dr. Ute Teichert, Vorsitzende

Hinweis zur Sendung des MDR: Bei über 18.000 Deutschen wurde dieses Jahr Grippe diagnostiziert. Kliniken sind überlastet, öffentliche Einrichtungen wie Banken und Ämter müssen tageweise schließen. Aber auch Masern und TBC breiten sich wieder aus.

Thema: Grippe, Masern, TBC – Die unterschätzte Gefahr

Die Grippe wütet in Deutschland. Dieses Mal mit Zehntausenden Erkrankten so heftig, dass das öffentliche Leben davon beeinträchtigt ist. Krankenhäuser sind überlastet, sodass OPs verschoben werden müssen, der Nahverkehr läuft eingeschränkt und öffentliche Einrichtungen wie Arbeitsämter und Banken müssen tageweise schließen. Wie konnte sich die Grippe trotz vorhandener Impfung so stark ausbreiten?

Aber nicht nur sie ist auf dem Vormarsch. Eigentlich als „besiegt“ geltende Infektionskrankheiten wie Masern, Keuchhusten und TBC sind in unseren Breiten wieder angekommen. Wie konnte das passieren? Fachleute warnen, dass unser Gesundheitssystem nicht ausreichend auf den Ernstfall vorbereitet ist. Es sei nur eine Frage der Zeit ist, bis wir von größeren Seuchen heimgesucht werden. Bei Ebola und EHEC war es demnach eher Glück, dass es uns nicht schlimmer getroffen hat.

Welche Bedrohungen bestehen aktuell? Wo gibt es Defizite in der staatlichen Vorsorge und Betreuung? Und was kann der Einzelne selbst tun, um sich zu schützen?

Am Montag ab 22:05 Uhr diskutieren im MDR u.a. die Bundesvorsitzende des BVÖGD, Frau Dr. Ute Teichert in der Sendung „Fakt ist!“

Ute Teichert:
„Wir sparen seit langem am öffentlichen Gesundheitsdienst. Da brauchen wir uns nicht wundern, wenn im Notfall unser System nicht funktioniert.“

Die Sendung in der Mediathek.

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Presse

Berlins neue Senatorin für Gesundheit Dilek Kolat (SPD) will den öffentlichen Gesundheitsdienst stärken. «Wir müssen die Ärzte im öffentlichen Gesundheitsdienst besser bezahlen», sagte sie der Berliner Morgenpost (Dienstag). «Die tarifliche Gleichstellung zu Ärzten in Krankenhäusern wird der erste Schritt sein.» Zudem müsse der öffentliche Gesundheitsdienst personell ausgebaut werden. «Wir werden ausreichend Geld im Landeshaushalt bereitstellen», sagte die Senatorin.

Die Krankenhäuser seien unterfinanziert, betonte Kolat. «Wir reden beim Thema Investitionsstau immer über Schulen und Kitas. Aber auch die Krankenhäuser haben über Jahre zu wenige Investitionen tätigen können». Ihr Ziel sei es, in diesem Bereich mindestens auf den Bundesdurchschnitt zu kommen. «Ich möchte den Krankenhäusern aber nicht einfach nur mehr Geld geben, sondern erreichen, dass die höheren Investitionen sich auch auf eine bessere Qualität in der Versorgung und Pflege der Kranken auswirken», so Kolat.

Quelle: Berliner Morgenpost

dpa-infocom GmbH

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Krippe-Kirchenfenster, Public Domain https://pixabay.com/de/kirche-weihnachten-weihnacht-krippe-1704815/

Der Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte wünscht allen ein frohes und gesegnetes Weihnachten sowie alles Gute im Neuen Jahr, Gesundheit und Glück.

Der BVÖGD verschickt in diesem Jahr keine Weihnachtskarten sondern spendet an Ärzte ohne Grenzen.

 

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Tim Söhnlein

Es ist acht Uhr morgens und der Medizinstudent Tim Söhnlein betritt das erste Mal in seinem Leben ein Gesundheitsamt. Zu seinem Studium an der Universität in Leipzig gehört auch ein eintägiges, obligatorisches Praktikum zur Erkundung von Berufsmöglichkeiten für Mediziner außerhalb der traditionellen Gebiete wie Praxis oder Krankenhaus.

In den zurückliegenden Semesterferien war der Student aus Westhausen mit der Bitte um einen Praktikumsplatz an den Dezernenten des Gesundheitsamts des Ostalbkreises, Dr. Klaus Walter, herangetreten. Gerne war dieser bereit, in den von der Universität festgesetzten fünf Praktikumsstunden Tim Söhnlein interessante Einblicke in die umfangreichen Aufgabengebiete eines Gesundheitsamtes zu ermöglichen. So wurde der Famulus von ihm in den Räumen des Geschäftsbereichs Gesundheit des Landratsamts in Aalen freundlich begrüßt und bei einem ersten Rundgang den Kollegen vorgestellt. Ein perfekt eingerichteter Zeitplan ermöglichte es dem Studenten, an einem Vormittag in alle drei Abteilungen des Amts hinein zu schnuppern. So durfte er zu Beginn bei der ärztlichen Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz für eine Förderschulgruppe anwesend sein. Dann hospitierte der Praktikant beim amtsärztlichen Dienst, der sich an diesem Vormittag unter anderem mit einem Formulargutachten auf gesetzlicher Grundlage beschäftigte, bei dem es in einem persönlichen Gespräch um die Abklärung einer Behinderung ging. Der Bereich Jugend- und Zahngesundheit ermöglichte dem Famulus anschließend erste Einblicke in die Vorgehensweise der Einschulungsuntersuchungen. Seit 2015 fällt auch die erste ärztliche Inaugenscheinnahme von Flüchtlingen in der LEA in die Zuständigkeit des Gesundheitsamts. Eine Amtsärztin fuhr mit Tim Söhnlein zu einem Termin nach Ellwangen. Dort wurde ihm der Ablauf der ärztlichen Untersuchungen sowie die Röntgenabteilung erklärt. Ein begleiteter Rundgang über das Gelände der Landeserstaufnahmestelle rundete das Bild ab.

Rückblickend erinnert sich Tim Söhnlein an sein großes Erstaunen über die unglaubliche Menge von ärztlichen Aufgaben, die ein Gesundheitsamt abdecken muss. Zudem hat ihn das gute und konzentrierte Arbeitsklima unter den Kollegen des Gesundheitsamts beeindruckt. Er selbst sieht sich als Arzt eher im Tätigkeitsfeld eines Krankenhauses, möchte aber nach seinen rundum positiven Praktikumserfahrungen für die Zukunft auch den „Arbeitsplatz Gesundheitsamt“ nicht gänzlich ausschließen.

 

Quelle: Focus

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Bay. Gesundheitsministerin Huml - Foto: Pressestelle StMGP

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml will den Öffentlichen Gesundheitsdienst weiter stärken: ÖGD-Mediziner haben Herausragendes auch bei Flüchtlingen geleistet

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml will den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) im Freistaat weiter stärken und ausbauen. Huml betonte am Donnerstag, den 17. November 2016 anlässlich einer Tagung des Ärzteverbands Öffentlicher Gesundheitsdienst Bayern e.V. in Bamberg: „Die Ärztinnen und Ärzte des ÖGD in Bayern nehmen eine unverzichtbare Rolle in unserem Gesundheitswesen ein. Sie kümmern sich engagiert um den Gesundheitsschutz unserer Bevölkerung, aber auch um deren Gesundheitsvorsorge und -versorgung. Deshalb ist es mir ein wichtiges Anliegen, den ÖGD in Bayern und vor allem seine Attraktivität als Arbeitgeber weiter zu stärken, um mehr junge Ärzte für die Arbeit im öffentlichen Gesundheitsdienst zu gewinnen.“

Die Gesundheitsminister der Bundesländer haben in der 89. Gesundheitsministerkonferenz (GMK) im Juni 2016 diverse Maßnahmen zur nachhaltigen Stärkung des ÖGD beschlossen, so etwa die Anlehnung der tarif- und besoldungsrechtlichen Regelungen an die Vergütungen in den Krankenhäusern. Die Ministerin unterstrich:
„Dies kann ein Schritt in die richtige Richtung sein. Denn klar ist: Wir stehen im Wettbewerb um die besten Ärztinnen und Ärzte gegen die Konkurrenz aus den Kliniken, Praxen und der Industrie.“

Huml fügte hinzu: „Ich bin der festen Überzeugung, dass der ÖGD bereits in der universitären Ausbildung von angehenden Ärzten eine größere Rolle einnehmen muss. Wir brauchen eine bessere Zusammenarbeit in Forschung und Lehre. Deshalb muss der Themenschwerpunkt ‚Öffentlicher Gesundheitsdienst‘ auch an den Universitäten strukturell verankert werden. Das haben wir auch in der GMK vorgeschlagen.“

Die Ministerin erläuterte: „Aufgrund der gestiegenen Herausforderungen an den ÖGD müssen wir weitere Ärztinnen und Ärzte gewinnen. Nicht zuletzt aufgrund der vielen Asylsuchenden, die im vergangenen Jahr zu uns gekommen sind, ist der Staatsregierung bewusst, dass wir deutlich mehr Ärzte brauchen.“

Im Nachtragshaushalt konnte die Gesundheitsministerin fast 100 zusätzliche Arztstellen durchsetzen. Huml fügte hinzu: „Ohne unseren schlagkräftigen ÖGD hätten wir die Organisation der Gesundheitsuntersuchungen, die Durchführung von Impfungen und anderen Infektionsschutzmaßnahmen sowie die Unterstützung beim Aufbau der medizinischen Versorgung der Asylbewerber nicht gewährleisten können.“

Die Ministerin hob hervor: „Unsere Ärztinnen und Ärzte haben hier Herausragendes geleistet. Durch ihre große Flexibilität und ihr Organisationsgeschick konnten wir in Bayern erreichen, dass die vorgeschriebenen Gesundheitsuntersuchungen zuverlässig und zeitgerecht durchgeführt werden. Ihnen ist es gelungen, in kürzester Zeit eine komplexe Infrastruktur für die Gesundheitsuntersuchungen und Gesundheitsschutzmaßnahmen bei Asylsuchenden in allen Landkreisen aufzubauen! Dafür gebühren ihnen Dank und Anerkennung.“

Der Ärzteverband Öffentlicher Gesundheitsdienst Bayern e.V. ist die gewählte Interessenvertretung der angestellten und verbeamteten Ärztinnen und Ärzte, die im Öffentlichen Gesundheitsdienst in Bayern tätig sind. Derzeit hat der Verband rund 200 Mitglieder.

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Gesundheitsminister/innen bei der GMK Rostock - zur Veröffentlichung freigegeben

„Für einen starken Öffentlichen Gesundheitsdienst“

Einstimmiger Beschluss der GMK werden verschiedenste Probleme klar dargestellt. Für den ÖGD wird sich, entgegen der Aussage des Gesetzentwurfes, eine deutliche Mehrbelastung ergebenden ÖGD zu stärken. Die 89. Gesundheitsministerkonferenz der Länder hat sich unter dem Vorsitz der Sozialministerin Birgit Hesse aus Mecklenburg-Vorpommern im Juni schwerpunktmäßig mit dem ÖGD beschäftigt. Unter anderem wurde die bereits früher erhobene Forderung die arztspezifischen tariflichen und besoldungsrechtlichen Regelungen für angestellte und beamtete Ärztinnen und Ärzte im ÖGD in Anlehnung an die Vergütung in Krankenhäusern zu verbessern einstimmig bestätigt.

Ebneso wurde einstimmig ein Beschluss zur Stärkung des ÖGD gefasst, der insgesamt 14 Punkten enthält. Unter dem Motto „Für einen starken Öffentlichen Gesundheitsdienst“ werden die Themen Wissenschaft, Prävention und Gesundheitsförderung, Gesundheitsversorgung und Fachkräftegewinnung aufgegriffen.

89. Gesundheitsministerkonferenz

89. Gesundheitsministerkonferenz

Der Wortlaut der GMK-Beschlüsse als PDF-Datei

Der BVÖGD begrüßt diesen Beschluss, der auch in der Öffentlichkeit viel Aufmerksamkeit gefunden hat, nachdrücklich. Es wird dringend Zeit, dass für den ÖGD etwas getan wird. Wir brauchen diese Unterstützung dringend für alle im ÖGD tätigen Berufsgruppen, wenn wir weiterhin die vielfältigen Aufgabenbereiche für die Bevölkerung wahr nehmen sollen.

In diesem Sinne:
Nehmen Sie die Gesundheitsministerinnen und -minister beim Wort!
Der Beschluss wird von allen Ländern getragen!

(11.07.2016)

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Portrait Dorothee Hofmann, Fulda

In vielen Bundesländern sind Famulaturen im ÖGD möglich.

In einzelnen Gesundheitsämtern ist auch die Möglichkeiten gegeben das PJ zu absolvieren. Pionier ist hier das Gesundheitsamt Frankfurt, das einen Flyer zum PJ herausgibt.

Weitere Informationen zur Tätigkeit im ÖGD finden Sie in der Broschüre – BVÖGD „Mitten im Leben“.

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Rostock Warnemünde - shutterstock

Deutsches Ärzteblatt

Ein Appell der Gesundheitsministerkonferenzan die Kommunen: Der Öffentliche Gesundheitsdienst soll ein besseres Image und Ärzte bessere Gehälter bekommen.
Eine gute Atmosphäre und viele einstimmige Beschlüsse: Auf der diesjährigen Gesundheitsministerkonferenz (GMK) der 16 Länder-Ressortchefs in Rostock-Warnemünde soll es nach Auskunft von SPD- und auch CDU-geführten Ministerien wenig strittige Diskussionen gegeben haben. Einig war man sich bei der Stärkung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) sowie bei der klaren Positionierung zum künftigen Medizinstudium im Masterplan 2020 (siehe folgende Artikel).
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Die Länderminister forderten die Kommunen auf, die Gehälter der Ärzte im ÖGD entsprechend anzupassen. „Die GMK sieht die Notwendigkeit, die Perspektiven für den ÖGD neu zu bestimmen und auf allen politischen Ebenen die Grundlagen für die Gewinnung qualifizierter, motivierter Fachkräfte zu verbessern“, heißt es in dem Beschluss. Darin bekräftigen die Minister auch ihre Forderungen der vergangenen Konferenzen, die Ärzte im ÖGD „nach arztspezifischen tariflichen und besoldungsrechtlichen Regelungen für angestellte und beamtete Ärztinnen und Ärzte im ÖGD in Anlehnung an die Vergütung in Krankenhäusern“ zu entlohnen. „Natürlich hören wir von den Kommunen, dass eine höhere Bezahlung in den kommunalen Haushalten oft nicht möglich ist. Gleichzeitig muss man sehen, welche wichtige Rolle der ÖGD für die Gesundheit der Bevölkerung übernimmt“, erklärte die diesjährige GMK-Vorsitzende Birgit Hesse (SPD), Gesundheitsministerin von Mecklenburg-Vorpommern.

Zur Gewinnung von mehr Fachärzten im ÖGD habe beispielsweise Hamburg in einigen Bereichen bereits damit begonnen, Klinikgehälter zu zahlen, berichtete die Hamburger Senatorin für Gesundheit, Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) als Sprecherin der SPD-geführten Länder. Das wirke bereits, so Prüfer-Storcks. Um strukturell mehr Ärzte für den ÖGD zu gewinnen, sollte nach Ansicht der Länderminister seitens der Bundesärztekammer geprüft werden, inwieweit „bestimmte Weiterbildungsordnungen in somatischen Bereichen über die bisher bestehenden Möglichkeiten hinaus“ auch für den ÖGD verankert werden können. Auch sollte es mehr Famulaturen für Studenten im ÖGD geben, damit der Dienst ein Teil des Medizinstudiums wird. „Außerdem muss stärker dafür geworben werden, dass der ÖGD sich besser mit Beruf und Familie vereinbaren lässt als eine Tätigkeit im Krankenhaus“, so Hesse. Der Marburger Bund forderte die Länderminister auf, „den Worten nun auch Taten folgen zu lassen.“ Rudolf Henke, 1. Vorsitzender des Marburger Bundes, erklärte: „Ohne politische Unterstützung der Länder und Kommunen wird der tarifpolitische Konflikt mit den kommunalen Arbeitgeberverbänden aber kaum zu lösen sein.“

Auf der Tagesordnung der diesjährigen GMK stand auch die Versorgung von Flüchtlingen. Hier dankten die Länderminister den Mitarbeitern des Gesundheitswesens sowie den ehrenamtlichen Helfern. In Zukunft wollen sich die Länder verstärkt über Erfahrungen in der Versorgung von Flüchtlingen austauschen. Dazu soll es eine Informationsplattform der Länderministerien geben.

Bei der Strategie zum weiteren Aufbau einer Telematikinfrastruktur sind sich die Länder einig, dass die bestehenden Netze, wie beispielsweise das sichere Netz der KVen (SNK), „möglichst in ihrer Gesamtheit und mit allen enthaltenen Diensten in eine künftige Telematikinfrastruktur migrierbar“ sein müssten. Außerdem wollen sich die Länder dafür einsetzten, dass „Parallelstrukturen vermieden und gemeinsam mehr E-Health-Anwendungen in der Regelversorgung“ ankommen, heißt es in dem Beschluss zur Telematikstrategie.

Auf der zweitägigen Sitzung in Warnemünde diskutierten die Länderminister zudem über die Neuordnung des Heilpraktikerrechts sowie zum Nationalen Pandemieplan, zur Impfstoffsicherung der Bevölkerung und zur Europäischen Gesundheitspolitik. Im kommenden Jahr hat Bremen den Vorsitz der GMK.

Rebecca Beerheide

Dtsch Arztebl 2016; 113(27-28): A-1293 / B-1085 / C-1069

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„Den guten Worten müssen jetzt dringend Taten folgen. Mit reinen Absichtserklärungen ist den Ärztinnen und Ärzten im Öffentlichen Gesundheitsdienst nicht geholfen. Es muss der politische Wille vorhanden sein, die tarifvertragliche Situation zu verbessern“ appellierte Rudolf Henke, 1. Vorsitzender des Marburger Bundes, an Länder und Kommunen, die Ärztinnen und Ärzte im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) endlich besser zu bezahlen und ihren ärztlichen Kollegen in den Krankenhäusern gleichzustellen.

Berichten zufolge haben die Gesundheitsminister der Länder auf ihrer Konferenz in Rostock vereinbart, den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) zu stärken. Sorgen bereitet den Ministern die zunehmende Personalknappheit. Die Anzahl der Ärzte im ÖGD ist in den vergangenen 20 Jahren um etwa ein Drittel auf aktuell rund 2.500 zurückgegangen.

Die Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Birgit Hesse, wies darauf hin, dass das Gehalt der Ärzte in Gesundheitsämtern immer noch deutlich unter dem von Klinikärzten liege. Berechnungen des Marburger Bundes haben ergeben, dass die Gehälter der Ärzte im ÖGD zwischen 10 und 20 Prozent unter dem tarifüblichen Niveau angestellter Ärzte in kommunalen Krankenhäusern rangieren. Fachärzte im öffentlichen Gesundheitsdienst verdienen pro Monat mehrere Hundert Euro weniger als ihre Kollegen in einem kommunalen Krankenhaus. „Wir sind bereit, erneut mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände über eine tarifvertragliche Regelung zu sprechen, die die Lücke zwischen ÖGD und Klinik schließt. Ohne politische Unterstützung der Länder und Kommunen wird der tarifpolitische Konflikt aber kaum zu lösen sein. Wenn die Gesundheitsminister der Länder es ernst meinen mit ihrem Vorhaben, die Ärzte im ÖGD besser zu stellen, dann müssen sie ihrer Verantwortung im vollen Umfang gerecht werden und auch mit den Kabinettskollegen in den Finanzministerien der Länder Einvernehmen erzielen“, forderte Henke.

Die Tätigkeit von Ärzten im Öffentlichen Gesundheitsdienst sei ebenso wie die anderer Ärzte von hoher Verantwortung geprägt. Es werde häufig außer Acht gelassen, dass ohne den ÖGD die medizinische Betreuung sozial benachteiligter, psychisch kranker, traumatisierter und wohnungsloser Menschen ins Schleudern geriete. Zuletzt habe die medizinische Versorgung der Geflüchteten vor Augen geführt, wie groß der Beitrag der Gesundheitsämter für das Allgemeinwohl ist. „Die Ärztinnen und Ärzte im Öffentlichen Gesundheitsdienst leisten bei der Gefahrenabwehr, dem Infektionsschutz, bei schulischen Eingangsuntersuchgen und der Gesundheitsförderung unschätzbare Dienste. Diese Arbeit muss sich endlich materiell in angemessenen Tarifen niederschlagen, die dem Niveau der Ärztegehälter in Krankenhäusern entsprechen“, forderte Henke.

Die Gehaltsunterschiede zwischen ÖGD- und Klinikärzten ergeben sich aus unterschiedlichen Tarifregelungen. Für Ärzte in kommunalen Krankenhäusern gilt der vom Marburger Bund mit der VKA ausgehandelte eigenständige Tarifvertrag, Ärzte in Gesundheitsämtern werden nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) bezahlt.

Quelle: Seiten des Marburger Bundes …

(30.06.2016)

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Presse

Ärzte gesucht – Gesundheitsministerin Huml wirbt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst – 94 neue Arztstellen im Freistaat vor dem Hintergrund der hohen Flüchtlingszahl geschaffen

Bayerns Gesundheitsministerin und Ärztin Melanie Huml schafft vor dem Hintergrund der hohen Flüchtlingszahl 94 neue Arztstellen im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD). Huml betonte am Sonntag: „Wir brauchen mehr Mediziner im Staatsdienst. Für den ÖGD suchen wir deshalb weitere Kolleginnen und Kollegen.“

Die Ministerin fügte hinzu: „Das Stellenprogramm für den Öffentlichen Gesundheitsdienst stößt bereits auf großes Interesse. Bewerbungen sind aber auch jetzt noch möglich. Deshalb: Scheuen Sie sich nicht und bewerben Sie sich – der Öffentliche Dienst ist ein hervorragender Arbeitgeber!“

Für Ärztinnen und Ärzte bietet der ÖGD neben den Gesundheitsuntersuchungen von Asylsuchenden ein interessantes und breites Betätigungsfeld in Infektionsschutz, Hygiene, Umweltmedizin, Begutachtung, Prävention und Schulärztlichem Dienst. Gerade in den vergangenen Monaten war der Öffentliche Gesundheitsdienst stark gefordert.

Huml unterstrich: „Die große Zahl an Flüchtlingen ist für die Gesundheitsämter vor Ort eine Mammutaufgabe. Bayernweit finden tausende Gesundheitsuntersuchungen sowie Impfungen statt. Ich möchte mich daher bei den Kolleginnen und Kollegen in den Gesundheitsämtern sehr herzlich bedanken – Sie haben in den vergangenen Wochen Großartiges im Sinne der Humanität geleistet!“

In den vergangenen Wochen hatten zudem niedergelassene Ärzte und Krankenhausmediziner den Öffentlichen Gesundheitsdienst unterstützt. Bayerische Vorgaben zum Asylverfahren sehen innerhalb von drei Tagen nach Registrierung der Flüchtlinge eine umfassende Untersuchung in den Erstaufnahmeeinrichtungen vor.

Huml betonte: „Der Gesundheitsschutz der Menschen in Bayern hat einen besonderen Stellenwert. Deshalb müssen vor allem übertragbare Krankheiten wie etwa Tuberkulose schnellstmöglich ausgeschlossen, behandelt und wichtige Impfungen veranlasst werden.“

Derzeit arbeiten im Öffentlichen Gesundheitsdienst rund 300 Medizinerinnen und Mediziner. Die 94 zusätzlichen Stellen wurden im Nachtragshaushalt vom Landtag genehmigt und stehen damit zum Jahreswechsel zur Verfügung. Die Bewerbungen nehmen die sieben Bezirksregierungen entgegen. Hier gibt es auch weitere Informationen.

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Portraitfoto Lukas Seifert

In Rostock wurde der 65. Wissenschaftliche Kongress der Bundesverbände der Ärztinnen und Ärzte sowie der Zahnärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes eröffnet.

Vom 23. bis 25. April 2015 trafen sich mehr als 700 Kongressteilnehmer aus dem In- und Ausland in der Hansestadt, um über aktuelle Themen und Herausforderungen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) zu diskutieren.

Bei der Eröffnungsveranstaltung, bei der Vertreterinnen und Vertreter des Bundesministeriums für Gesundheit, des Ministeriums für Arbeit, Gleichstellung und Soziales des Landes Mecklenburg-Vorpommern, der Ärzte- und Zahnärzteschaft sowie der Rostocker Oberbürgermeister Roland Methling Grußworte an die Teilnehmer richteten, standen die Herausforderungen und der Nachwuchsmangel im öffentlichen Gesundheitsdienst im Vordergrund. Diesem Nachwuchsmangel will der Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte im Öffentlichen Gesundheitsdienst (BVÖGD) mit einer besseren Vergütung der Ärztinnen und Ärzte in den Gesundheitsämtern und mit einer breit angelegten Imagekampagne begegnen.

Nachwuchsmangel an den Gesundheitsämtern – ÖGD in der Generationenfalle

Die Vorsitzende des BVÖGD, Dr. Ute Teichert, verwies in ihrer Eröffnungsrede auf den seit Jahren zunehmenden Ärztemangel im ÖGD und die sinkende personelle Ausstattung der Gesundheitsämter: „Die schwierige Personalsituation lässt sich auch aus der Mitte April veröffentlichten jüngsten Statistik der Bundesärztekammer ableiten“, betonte Teichert. Während sich die Zahl der berufstätigen Ärzte insgesamt in den Jahren von 2000 bis 2014 um 24 Prozent erhöht hat, ist die Zahl der berufstätigen Fachärztinnen und Fachärzte für Öffentliches Gesundheitswesen um über 22 Prozent zurückgegangen. „Die Ärzteschaft im ÖGD hat ein massives Generationenproblem“, betonte Teichert. „Es gibt heute schon mehr ÖGD-Ärztinnen und -Ärzte, die nicht berufstätig sind, als Kolleginnen und Kollegen im aktiven Dienst. Und bei den berufstätigen Fachärzten für Öffentliches Gesundheitswesen kommen auf 1 aktiven Kollegen unter 50 Jahren rund 6 Ärzte, die bereits älter als 50 Jahre sind. Es gibt nur wenig Nachwuchs und spätestens in 10 Jahren werden die meisten der heute noch Aktiven in den Ruhestand gehen“.

Kommunale Arbeitgeberverbände blockieren notwendige Verbesserungen

Die BVÖGD-Vorsitzende begrüßte die Unterstützung durch die Gesundheitsministerkonferenz der Länder und durch den Deutschen Ärztetag, die sich 2014 ausdrücklich für eine Stärkung des ÖGD ausgesprochen hatten. Sie kritisierte jedoch massiv die Blockadehaltung der Vereinigung der Kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA): „Bei der VKA stoßen wir seit Jahren auf taube Ohren und rennen gegen Wände. Trotz aller Appelle der Gesundheitspolitik verweigert die VKA eine angemessene Vergütung der Ärztinnen und Ärzte des ÖGD im Rahmen der Tarifverhandlungen. Mit dieser Verweigerungshaltung trägt die VKA einen großen Teil dazu bei, dass der ÖGD bei ständig sinkenden personellen Ressourcen seine Aufgaben nicht mehr adäquat erfüllen kann.“

Bundesweite Imagekampagne des BVÖGD

Der Rostocker Kongress bildet den Auftakt für eine bundesweite Imagekampagne des Berufsverbandes: „Wir wollen nicht abwarten, bis es zu spät ist und in einigen Jahren der jüngste der hier Anwesenden im ÖGD das Licht ausmacht. Viele von uns haben sich für die Arbeit im ÖGD entschieden, weil sie die vielfältigen täglichen fachlichen Herausforderungen und unseren bevölkerungsmedizinischen Auftrag ernstnehmen. Deshalb haben wir uns entschlossenen, das vielseitige Arbeitsfeld des ÖGD im Rahmen einer bundesweit angelegten Imagekampagne bekannt zu machen“, so Teichert.

Der BVÖGD stellte in Rostock eine Informationsbroschüre mit dem Titel „Mitten im Leben – Arbeiten im Öffentlichen Gesundheitsdienst“ vor. In der Broschüre berichten neun Kolleginnen und Kollegen stellvertretend für die rund 2.500 Ärztinnen und Ärzte zwischen München und Kiel über ihre Arbeit im ÖGD. Sie geben einen Überblick über ihre Arbeitsschwerpunkte und ihren Arbeitsalltag. Sie berichten darüber, was sie motiviert hat, den ÖGD als berufliche Alternative zur Arbeit in der Praxis, der Klinik oder der Wissenschaft auszuwählen. Und sie schildern auch, wie sich in ihrem persönlichen und beruflichen Umfeld Familie und Beruf miteinander verbinden lassen. Die Frauen und Männer, die in der Broschüre zu Wort kommen, geben dem ÖGD ein Gesicht. Sie sind auf den unterschiedlichsten Wegen im ÖGD angekommen und sie alle kommen zu dem Schluss: Es war die richtige Entscheidung.

Die Broschüre wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Gesundheit finanziert und wurde in einer Auflage von 10.000 Exemplaren gedruckt. Zu den Zielen und Inhalten der Imagekampagne erklärte die BVÖGD-Vorsitzende: „Wir wollen mit unserer Imagekampagne dem weit verbreiteten Vorurteil entgegenwirken, der ÖGD fände weitgehend in verstaubten Amtsstuben statt und beschränke sich auf Routinearbeit, Wir möchten vor allem angehenden Medizinerinnen und Medizinern Lust machen auf ein spannendes und abwechslungsreiches Tätigkeitsfeld. Und wir wollen Kolleginnen und Kollegen, die eine Alternative zur Tätigkeit im Krankenhaus oder zur Niederlassung suchen, deutlich machen, dass der ÖGD als dritte Säule des Gesundheitswesens auch Vorteile mit sich bringt – etwa bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Unsere Imagekampagne und die klare Forderung nach Verbesserung der finanziellen Rahmenbedingungen sind zwei Seiten einer Medaille, die dazu beitragen, den ÖGD attraktiver zu machen und zukunftssicher zu gestalten.“

Weitere Themenschwerpunkte des Kongresses

Zur gesundheitlichen Versorgung von Migrantinnen und Migranten referierte Prof. Dr. Lothar Wieler, der neue Präsident des Robert Koch-Instituts, und legte dabei die aktuellen infektionsepidemiologischen Aspekte der Zuwanderung dar.

Die neue Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Dr. Heidrun Thaiss, beleuchtete die Rolle des ÖGD bei Gesundheitsförderung und Prävention.

Das Thema Energiewende und Gesundheit spielte wird in mehreren Vorträgen am Freitag eine zentrale Rolle.

Frau Prof. Schleiermacher von der Berliner Charité beschäftigte sich mit der Rolle des ÖGD im Nationalsozialismus. Dieses Thema ist Gegenstand eines laufenden Forschungsprojekts des BVÖGD, das im Mittelpunkt des nächsten wissenschaftlichen Kongresses stehen wird, der 2016 in Reutlingen stattfindet.

Darüber hinaus rundeten zahlreiche Workshops und Fachseminare sowie die Verleihung der Johann-Peter-Franck-Medaille, die der BVÖGD in diesem Jahr in Erinnerung an den Begründer des Öffentlichen Gesundheitsdienstes verleiht, das attraktive Programm des Kongresses ab.

(23.04.2015)

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