Ergebnis der Kammerwahl der Landesärztekammer Brandenburg

Brandenburg

Zur zur Kammerwahl in Brandenburg 2016 waren zirka 13.800 Ärztinnen und Ärzte aufgefordert, ihre Stimme abzugeben.

Die Wahlbeteiligung lag mit ca. 5.500 abgegebener Stimmen und knapp 41 Prozent etwas über dem Ergebnis von 2012. Der Landesverband Brandenburg-Berlin hat wie in den Legislaturperioden zuvor mit einer eigenen Liste „Berufsverband der Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes“ kandidiert und entsendet wie in den Vorjahren wieder zwei Kollegen in die 92 Mitglieder umfassende Kammerversammlung.

Aus unseren Reihen gewählt sind:

  • Dr. Sven Sondergeld, Amtsarzt im Landkreis Spree-Neiße und
  • Dr. med. Kristina Böhm, Amtsärztin in Potsdam.

Diese werden wie zuvor der Fraktion „Marburger Bund“ beitreten, die mit uns und zwei Arbeitsmedizinern mit 33 Stimmen stärkste Fraktion wäre.

Es hat sich in der vergangenen Legislaturperiode gezeigt, dass der ÖGD durch die Zugehörigkeit zur Liste Fraktion „Marburger Bund“ eher Gehör findet und mit einem starken Partner Beschlussvorschläge z.B. zur Weiterbildungsordnung mehrheitsfähig werden.

Gez. Dr. Erich Hedtke, 2008 – 2016 Mitglied der Kammerversammlung der LÄK Brandenburg

 

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Presse

Die zunehmenden Schwierigkeiten bei der Besetzung von Facharztstellen in den öffentlichen Verwaltungen waren Anlass für Brandenburgs Gesundheitsministerin Anita Tack und Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs, sich mit einem Schreiben an Landräte und Oberbürgermeister zu wenden. Ziel des Schreibens ist es, auf den verstärkten Fachkräftebedarf und auf die unterschiedliche Einkommensentwicklung bei Ärztinnen und Ärzten in Krankenhäusern und beim Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) hinzuweisen.

„Neben den allgemeinen Engpässen bei Fachkräften und insbesondere Ärzten auf dem Arbeitsmarkt infolge des demografischen Wandels sind die Ursachen dafür insbesondere im verstärkten Fachkräftebedarf der Krankenhäuser aufgrund veränderter rechtlicher Rahmenbedingungen für die Dienstplanung und in der unterschiedlichen Entwicklung der Entgeltstrukturen bei den öffentlichen Verwaltungen und Krankenhäusern zu sehen“, heißt es in dem Brief. Dem Schreiben vorausgegangen war ein Treffen zwischen Tack als Vorsitzender der Gesundheitsministerkonferenz der Länder und Jakobs als Vorsitzendem des Gruppenausschusses Verwaltung der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) im Dezember 2013.

„Wir appellieren an Landräte und Oberbürgermeister, von der Möglichkeit von Gehaltszulagen Gebrauch zu machen, um Fachärztinnen und Fachärzte für den ÖGD zu gewinnen und zu halten“, sagte Jakobs und verweist auf die entsprechende Arbeitgeberrichtlinie der VKA. Die Richtlinie gilt, bis neue tarifliche Bezahlungs- oder Eingruppierungsregelungen für Fachärzte im ÖGD in Kraft treten, längsten jedoch bis Ende 2014. […]

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